Wenn einem der Friede entgegen fliegt

 

Open-Air-Gottesdienst am Wasserschloss, am 19.7.20

 

Nachdem coronabedingt der Vorstellungsgottesdienst als auch die Konfirmation noch nicht stattfinden konnten, gab es am Sonntagnachmittag endlich wieder einmal eine Feier. Hier konnten sich die Konfirmanden der Gemeinde vorstellen.

Eingeladen vom Vorbereitungsteam und Pfarrer Riedel versammelten sich bei Sonnenschein rund 120 Christen, um am Wasserschloss gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

Ausgangpunkt des Gottesdienstes zum Thema „Frieden“ war eine Konfirmanden-Challenge via Smartphone, die Katharina mit Umsicht und Engagement leitete. Die Konfirmanden erhielten über drei Wochen hinweg kleine Aufgaben, die sie im Team oder alleine erledigten.

Das Dankgebet des Gottesdienstes z.B. war solch eine Gemeinschaftsproduktion. Auch zur Geschichte von Jörg Zink „Wie spielt man Frieden“ sollten sie sich Gedanken machen. Als Krönung drehten sie kleine Videos, in der eine Friedenstaube weitergegeben wurde. Der fertige Film wird nun bei der Konfirmation am 18.10. gezeigt.

Die Papiertauben wurden am Ende des Gottesdienstes schließlich den zukünftigen Konfirmanden zugeworfen.

 

Doch Konfirmanden alleine machen noch keinen Gottesdienst.

Spontan fand sich ein sehr engagiertes Team von Jugendlichen, die das Thema mit Spiel, Wort und Musik vertieften und so für alle erlebbar machten – Melodien, vorgetragen von einer tollen Jugendband, die direkt ins Herz gingen, die Predigt und das Gebet  aus dem Mund von Heranwachsenden, die nachdenklich stimmten.

Auch Pfarrer Riedel war sofort im Boot und begleitete Gedanken und Tun.

„Open-Air“ und sprichwörtlich „full house“ – diese zwei Begriffe fassen den Sonntagnachmittag vielleicht am besten zusammen. Der rege Zuspruch und die Unterstützung durch Gemeinde, Vereine und viele private Helfer bei der Vorbereitung und Durchführung des Gottesdienstes, sind ein Sinnbild dafür, wie Friede Wirklichkeit werden kann.

 

Informationen zur Vakanz

Vakanz

Am 10. Mai wurde Pfarrerin Barbara Renger von Dekan Dr. Wenrich Slenczka entpflichtet. Seit dem befindet sich unsere Kirchengemeinde in Vakanz.

Die Pfarramtsführung hat dankenswerter Weise Pfarrerin Susanne Hötzel von der Auferstehungskirche in Würzburg inne. Frau Pfarrerin Hötzel ist telefonisch erreichbar unter der 0931 / 72407.

Um unsere 7gruppige Kita kümmert sich von hauptamtlicher Seite Pfarrer Niko Natzschka von der Martin-Luther-Kirche in Würzburg.

Pfarrer Johannes Riedel von der Apostelkirche in Gerbrunn übernimmt die KonfirmandInnenarbeit.

Beide Kollegen unterstützen Pfarrerin Susanne Hötzel bei den Kasualien.

Ganz herzlichen Dank an das Team für die Unterstützung!

Zum Abschied von Pfarrerin Barbara Renger

Liebe Gemeindeglieder, liebe Rottendorfer Bürger,

viele von Ihnen haben es schon gehört: Mitte Mai werde ich Rottendorf nach 16 Jahren verlassen und eine neue Stelle in Schweinfurt an der St. Johanniskirche antreten.

Dass mein Mann Ende des Jahres in Ruhestand geht und damit für uns sowieso auf alle Fälle Veränderungen wie der Auszug aus der Dienstwohnung meines Mannes anstehen würden, war für mich der Anlass, mich neu zu orientieren.

Rottendorf zu verlassen fällt mir durchaus schwer.

Hier sind mir in 16 Jahren viele Menschen ans Herz gewachsen, die ich bei Gottesdiensten, Besuchen, Taufen, Trauungen, Beerdigungen und zahlreichen Veranstaltungen kennengelernt habe. Viel Freude gemacht hat mir die Zusammenarbeit mit den engagierten ehrenamtlichen, haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitenden, die auch immer offen dafür waren, etwas Neues auszuprobieren. Ein Genuss war mir die – für eine doch eher kleine Gemeinde – hervorragende Kirchenmusik, mit sehr guten Organisten, Chor und Posaunenchor. Besonders geschätzt habe ich das gute Miteinander mit der katholischen Kirchengemeinde und der politischen Gemeinde Rottendorf.

Es hat sich in diesen Jahren immer wieder etwas verändert in der Gemeinde: Neues ist gewachsen und manches  – als es offenbar seine Zeit hatte – auch wieder eingeschlafen. Und es tun sich auch immer wieder neue Türen auf, es gibt neue Formate, wie die regelmäßigen vom „Kindergarten am Bremig“ mitgestalteten Familiengottesdienste  – vielen Dank an das Kindergartenteam, dass ihr hier so mitzieht!! -, den „Exitroom“, wir sind miteinander gepilgert,  im Februar haben wir einen spannenden Jugendgottesdienst in der Friedenskirche in Zusammenarbeit mit dem CVJM und dem Jugendwerk gefeiert…

Ich wünsche der evangelischen Kirchengemeinde in Rottendorf, dass solche Lebendigkeit erhalten bleibt und sich immer wieder Menschen mit ihrer Kreativität, ihren Ideen und Talenten einbringen.

Bleiben Sie gut behütet!

Ihre Pfarrerin Barbara Renger

Exitroom in der Friedenskirche

Die 10 biblischen Plagen 31.1 – 2.2.2020

Der Exitroom basierte auf der biblischen Geschichte der 10 Plagen im Alten Testament (2. Mose 7-11). Mose und Aaron treten vor den Pharao und sagen ihm, lass Gottes Volk ziehen. Der Pharao lässt sich jedoch selbst durch all die Plagen, die über Ägypten hereinbrechen, nicht überzeugen, die Israelis ziehen zu lassen.

Auch die Teilnehmer durchstanden alle Plagen und gelangten schließlich nach dem Lösen der Rätsel und Knobeleien und den Öffnen aller Schlösser in das Land wo “Milch und Honig” fließen.

Hochzeit zu Kana 11. – 13.1.2019 

“Ist Jesus anwesend?”, fragte eine Teilnehmerin des Exitroom-Spiels, als sie die Aufgabe bekam, Wein für eine Hochzeit zu finden. Ganz unterschiedliche Gruppen (Familien, Freunde, Gottesdienstbesucher und Jugendgruppen) haben eine Hochzeit gerettet. In einem sogenannten Exitroom haben sie mit großem Spaß eifrig, schnell und zielsicher viele Hinweise gefunden, Codes geknackt und Rätsel gelöst.  Das Spiel basierte auf der biblischen Geschichte “Hochzeit zu Kana” (Johannes 2) und so wurden die Teilnehmer am Ziel Zeuge des Weinwunders: Aus Wasser wurde Wein.

So konnte die fragende Teilnehmerin feststellen “Jesus war ja doch da!”

Pilgern

Von Rottendorf nach Sommerhausen

Am 18. Mai 2019 startete unser Pilgerweg  um 8:00 Uhr direkt in Rottendorf  mit einer kleinen Andacht in der Friedenskirche. Dann führte unser Weg über Theilheim nach Lindelbach, wo wir der hübschen evangelischen Kirche einen Besuch abgestattet haben.

Von Eibelstadt nach Sommerhausen folgten wir einer Variante des Jakobswegs. Nach geistlicher und körperlicher Stärkung traten wir den Rückweg mit in Sommerhausen deponierten Fahrzeugen an. Die Gehstrecke betrug ca. 17 km.

 

Von Roßtal nach Heilsbronn

Am 30. Juni 2018 führte unser Pilgerweg von Roßtal nach Heilsbronn. Die Gehstrecke betrug ca. 16 km. Roßtal und Heilsbronn haben beide eine Bahnstation, so dass wir die An- und Abreise gut mit der Bahn bewältigen konnten. Am Weg lagen einige kleinere und größere Kirchen, die zu Gebet und Andacht einluden. An unserem Ziel dem Münster in Heilsbronn überraschte uns eine Orchesterprobe.