Endlich wieder ökumenisches Basteln

Nach langer Pause konnten wir wieder mit Grundschulkindern basteln. Dank des warmen Wetters konnten wir mit den Kinder die Terrasse nutzen: Nach einer spannenden Geschichte rund um vergessene Hausaufgaben konnten die Kinder beim Erstellen eines Lesezeichens ihre Kreativität unter Beweis stellen. Die Maus kann auf die Ecke von Buchseiten gesteckt werden und hilft damit z. B. die Hausaufgaben im Buch schnell zu finden und somit nicht zu vergessen. Das Basteln ist den Kindern wirklich sehr gut gelungen: 

So unterschiedlich wie die Kinder, so unterschiedlich sind auch die gebastelten Mäuse. Traurig, müde, genervt, lustig und strahlend!

Wir freuen uns auf das nächste Basteln am Freitagnachmittag den 2.7.

 

Pilgern

Von Rottendorf nach Dettelbach am 12.6.2021

Geh aus, mein Herz, und suche Freud, in dieser lieben Sommerzeit!  (Paul Gerhardt) 

Die schöne sommerliche Natur und das warme Wetter lockten am Samstag, dem 12. Juni eine Gruppe unternehmungsfreudiger Menschen hinaus auf eine besondere Wanderung: auf einen Pilgerweg von der Rottendorfer Friedenskirche nach Dettelbach zur Kirche Maria im Sand. Seit einigen Jahren schon hat sich das Pilgern der evangelischen Gemeinde in Rottendorf etabliert. Es ist für die Teilnehmer immer ein gewinnbringendes Erlebnis.

Was aber ist Pilgern? Vielleicht ein Symbol für den Lebensweg eines Christen?

Wer pilgert, macht sich auf den Weg, er lässt Gewohntes zurück, begibt sich in unbekanntes Terrain und nimmt ein Ziel in den Blick, auf das er sich stetig zubewegt; er scheut aber auch die langen Wege und die Beschwernisse des Unterwegsseins nicht.

Ein Pilger tut sich mit anderen zusammen, auf die er sich einstellen will im Rhythmus des Gehens, mit denen er ins Gespräch kommt und die Anstrengungen des Wanderns ebenso teilt wie die Freuden der Erholung.

Pilgerschaft ist getragen von religiösem Empfinden, sie wird akzentuiert von Gesang, Gebet und Orten des Glaubens.

All das – hinausgehen, Gemeinschaft erleben, religiöse Impulse bekommen – prägte auch den etwa 17 Kilometer langen Weg, der die Pilgergruppe zunächst nach Rothof, von dort über Euerfeld nach Schernau und schließlich nach Dettelbach führte. An den genannten Orten wurde in den Kirchen zu einer kurzen Einkehr innegehalten, in Schernau durch den dortigen Gemeindepfarrer sogar ein informativer Vortrag über Kirche und Gemeindeleben gegeben. Am Ende des Weges in Dettelbach stärkte man sich nach der Besichtigung der Wallfahrtskirche im Restaurantgarten bei Kaffee und Kuchen.

Besonders wohltuend war der Weg durch die grüne, kraftstrotzende Natur: vom Hirschkäfer und der Zauneidechse über Felder von wogendem Weizen, von Wiesen voller Mohn- und Kornblumen über plätschernde Bäche bis hin zu Blicken in die blaue Ferne – der Sommer zeigte sich den Wanderern von seiner besten Seite. Und ganz wunderbar: In jedem Ort kamen Pilger dazu, sodass die Wandergemeinschaft bunter und größer wurde. Da musste die Freude kräftig heraus gesungen werden (selbstverständlich hinter Corona-Maske und in großem Sicherheitsabstand!) mit Paul Gerhardts unvergleichlichem Sommerlied: „Geh aus, mein Herz, und suche Freud, in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben!“

Pilgern als Symbol für den Lebensweg! So konnten die Teilnehmer diese gemeinschaftliche Wanderung mit religiösen Impulsen in der schönen Natur erleben.

Arno Seifert

 

Von Rottendorf nach Sommerhausen

Am 18. Mai 2019 startete unser Pilgerweg  um 8:00 Uhr direkt in Rottendorf  mit einer kleinen Andacht in der Friedenskirche. Dann führte unser Weg über Theilheim nach Lindelbach, wo wir der hübschen evangelischen Kirche einen Besuch abgestattet haben.

Von Eibelstadt nach Sommerhausen folgten wir einer Variante des Jakobswegs. Nach geistlicher und körperlicher Stärkung traten wir den Rückweg mit in Sommerhausen deponierten Fahrzeugen an. Die Gehstrecke betrug ca. 17 km.

 

Von Roßtal nach Heilsbronn

Am 30. Juni 2018 führte unser Pilgerweg von Roßtal nach Heilsbronn. Die Gehstrecke betrug ca. 16 km. Roßtal und Heilsbronn haben beide eine Bahnstation, so dass wir die An- und Abreise gut mit der Bahn bewältigen konnten. Am Weg lagen einige kleinere und größere Kirchen, die zu Gebet und Andacht einluden. An unserem Ziel dem Münster in Heilsbronn überraschte uns eine Orchesterprobe.

 

Christi Himmelfahrts-Gottesdienst am 13.5. in Kürnach

Am Donnerstag, 13.05. haben erstmals die evangelischen Gemeinden von Lengfeld und Estenfeld-Kürnach gemeinsam mit unserer Rottendorfer Kirchengemeinde Gottesdienst gefeiert.

An der Wegkapelle „Wasser und Glaube“ in Kürnach konnten die 3 Gemeinden bei trockenem Wetter – geleitet von Pfarrer Hofmann Kasang und Vikarin Henrike Acksteiner – unter Begleitung des Posaunenchors den Gottesdienst genießen.

Auch im nächsten Jahr ist wieder ein gemeinsamer Gottesdienst geplant.

 

??? Rätseln Sie mit ??? 6 Wochen – 6 Rätsel – 6 Gutscheine zu gewinnen

Die Fastenzeit dient der Vorbereitung auf das Osterfest.

In dieser Zeit konnten Sie in 6 Wochen 6 Rätsel rund um den christlichen Glauben erknobeln und lösen. Sie konnten testen wie gut Sie sich mit der Bibel, Ihrem Gesangbuch, Glaubensinhalten und anderen religiösen Themen auskennen und auf ganz andere Weise über Ihren Glauben nachdenken.

Inzwischen Sind die Gutscheine verlost. Vielleicht wirkt der ein oder andere biblische Spruch noch weiter im Herzen nach. 

Herzlichen Dank auch an unser “Rätsel-Macher-Team”: Lisa Lindner, Fabian Reuther und Katharina Siedler

Weihnachten 2020

Mit viel Platz und viel Abstand in der Rottendorfer EN-Halle feierten evangelische Christen mit Kirchenrat Winfried Schlüter die Christvesper an Heiligabend. Feierliche musikalische Umrahmung lieferte ein Instrumental-Ensemble unter Leitung von Rudolf Meier.

 

Die Feier der Konfirmation konnte am 17.10. mit einem Teil der Konfirmandinnen und Konfirmanden in der kath. St. Vitus-Kirche nachgeholt werden.

Am  17.10.2020 haben in der katholischen St. Vitus-Kirche um 10:00 Uhr 7 Konfirmanden und Konfirmandinnen ihre Konfirmation unter Beachtung strenger Hygiene-Vorschriften gefeiert.

Wir möchten unseren Konfis und Ihren Eltern dazu herzlich gratulieren und für Ihren Lebensweg Gottes reichen Segen wünschen!

 

*Anbetungsweg* vom Lobpreis-Team

Wolkenverhangen startete der Anbetungsweg des Lobpreis-Teams am Sonntag, den 26. Juli von der evangelischen Kirche zum Käppele Rottendorf.

Jeweils in 10er-Gruppen, so dass die Corona-Regeln gut eingehalten werden konnten, führten unterschiedliche Wege zum Käppele. Auf diesem Spaziergang konnte eine Mischung aus Liedern, Bibeltexten und Impulsen zum Nachdenken, über das eigene Smartphone angehört werden.

So machten sich die Gruppen munter plaudernd oder still und andächtig auf den Weg stets den Himmel im Blick mit der Frage: gibt es Regen?

Oben am Käppele trafen sich die Gruppen, die aus unterschiedlichen Richtungen kamen und hier wurden dann gemeinsame Lieder gesungen.

Und nun hier, mitten im Lobpreis Gottes, strahlte der Regenbogen auf. Welch ein Zeichen.

Herzlichen Dank an das Lobpreis-Team für die tolle Vorbereitung und den sehr gelungenen Abend. 

 

 

Wenn einem der Friede entgegen fliegt

 

Open-Air-Gottesdienst am Wasserschloss, am 19.7.20

 

Nachdem coronabedingt der Vorstellungsgottesdienst als auch die Konfirmation noch nicht stattfinden konnten, gab es am Sonntagnachmittag endlich wieder einmal eine Feier. Hier konnten sich die Konfirmanden der Gemeinde vorstellen.

Eingeladen vom Vorbereitungsteam und Pfarrer Riedel versammelten sich bei Sonnenschein rund 120 Christen, um am Wasserschloss gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

Ausgangpunkt des Gottesdienstes zum Thema „Frieden“ war eine Konfirmanden-Challenge via Smartphone, die Katharina mit Umsicht und Engagement leitete. Die Konfirmanden erhielten über drei Wochen hinweg kleine Aufgaben, die sie im Team oder alleine erledigten.

Das Dankgebet des Gottesdienstes z.B. war solch eine Gemeinschaftsproduktion. Auch zur Geschichte von Jörg Zink „Wie spielt man Frieden“ sollten sie sich Gedanken machen. Als Krönung drehten sie kleine Videos, in der eine Friedenstaube weitergegeben wurde. Der fertige Film wird nun bei der Konfirmation am 18.10. gezeigt.

Die Papiertauben wurden am Ende des Gottesdienstes schließlich den zukünftigen Konfirmanden zugeworfen.

 

Doch Konfirmanden alleine machen noch keinen Gottesdienst.

Spontan fand sich ein sehr engagiertes Team von Jugendlichen, die das Thema mit Spiel, Wort und Musik vertieften und so für alle erlebbar machten – Melodien, vorgetragen von einer tollen Jugendband, die direkt ins Herz gingen, die Predigt und das Gebet  aus dem Mund von Heranwachsenden, die nachdenklich stimmten.

Auch Pfarrer Riedel war sofort im Boot und begleitete Gedanken und Tun.

„Open-Air“ und sprichwörtlich „full house“ – diese zwei Begriffe fassen den Sonntagnachmittag vielleicht am besten zusammen. Der rege Zuspruch und die Unterstützung durch Gemeinde, Vereine und viele private Helfer bei der Vorbereitung und Durchführung des Gottesdienstes, sind ein Sinnbild dafür, wie Friede Wirklichkeit werden kann.

 

Exitroom in der Friedenskirche

Die 10 biblischen Plagen 31.1 – 2.2.2020

Der Exitroom basierte auf der biblischen Geschichte der 10 Plagen im Alten Testament (2. Mose 7-11). Mose und Aaron treten vor den Pharao und sagen ihm, lass Gottes Volk ziehen. Der Pharao lässt sich jedoch selbst durch all die Plagen, die über Ägypten hereinbrechen, nicht überzeugen, die Israelis ziehen zu lassen.

Auch die Teilnehmer durchstanden alle Plagen und gelangten schließlich nach dem Lösen der Rätsel und Knobeleien und den Öffnen aller Schlösser in das Land wo “Milch und Honig” fließen.

Hochzeit zu Kana 11. – 13.1.2019 

“Ist Jesus anwesend?”, fragte eine Teilnehmerin des Exitroom-Spiels, als sie die Aufgabe bekam, Wein für eine Hochzeit zu finden. Ganz unterschiedliche Gruppen (Familien, Freunde, Gottesdienstbesucher und Jugendgruppen) haben eine Hochzeit gerettet. In einem sogenannten Exitroom haben sie mit großem Spaß eifrig, schnell und zielsicher viele Hinweise gefunden, Codes geknackt und Rätsel gelöst.  Das Spiel basierte auf der biblischen Geschichte “Hochzeit zu Kana” (Johannes 2) und so wurden die Teilnehmer am Ziel Zeuge des Weinwunders: Aus Wasser wurde Wein.

So konnte die fragende Teilnehmerin feststellen “Jesus war ja doch da!”